Das Stadtmuseum Neumünster wurde 1914 gegründet, in einer Zeit, in der die Industrialisierung die Lebensbedingungen der Stadtbevölkerung so stark verändert hatte, dass die Erinnerung an die vorindustrielle Zeit zu verschwinden drohte.
In den Jahrzehnten zuvor hatte Neumünster einen besonders starken Wandel erlebt. Erst 1871, mit der Gründung des Deutschen Reiches, erhielt der Flecken Stadtrecht. In den folgenden Jahrzehnten setzte ein Wirtschafts- und Bauboom ein, der den bis dahin noch dörflichen Charakter des Ortes fast vollständig überformte.
Aus der ersten Sammlung des Stadtmuseums stammen unter anderem Zunfthumpen und Zunftladen, Gesangbücher mit kunstvollen Silberschließen, einige Möbelstücke und Fayencen sowie Kuriosa wie der Wetterhahn des alten Klosters.
Weiterführende Informationen zu den Objekten der Museumssammlung finden Sie in der Datenbank DigiCult über www.museen-sh.de.














